Dienstag, 12. Januar 2021

Wunder

 Wenn ich aktuell zum Fenster rausschaue, dann kommt mir sofort ein Begriff in den Sinn: Winter Wunderland. Ist das nicht schön? Einfach drinnen an der Wärme sitzen und dem Schnee zuschauen, wie er sich mehr und mehr zu einer anständigen Schicht auftürmt? Oder einen Spaziergang im Schnee - an der nicht mehr ganz so bissigen Kälte - machen und anschliessend eine warme Suppe geniessen? Wahrlich etwas Wunderbares.

Wunder braucht es nun wohl auch bei den Fielmännern und -frauen. Geschlagene 25 Tage ist es Morgen her, dass ich dort zwei Brillen bestellt habe. Die Sonnenbrille habe ich nach 9 Tagen erhalten, trotz Weihnachten dazwischen. Die Alltagsbrille ist immer noch nicht da und ehrlich gesagt geht mir die zusammengeflickte Version meiner alten Gläser langsam echt auf den Keks. Sieht doch wirklich doof aus...


Nun gut, ich werde mir wohl angewöhnen, ab sofort eine andere Antwort zu geben, wenn mich die Leute schräg anschauen. Bislang habe ich jeweils gesagt, ich hätte die Brille geschrottet, aber schon wieder eine neue bestellt. Nun werde ich das wohl noch ergänzen mit "leider bei Fielmann, darum ist sie immer noch nicht da". Am meisten nervt, dass nun der Bundesrat Berset auch noch alle Läden schliessen will. Ob Fielmann Click & Collect anbietet, weiss ich leider nicht - aber falls nicht, kann das noch lange dauern mit meiner neuen Brille...

Montag, 11. Januar 2021

Premiere

Ich habe mal nachgerechnet: am 23. Dezember war ich zuletzt im Büro, im alten Büro an der Belpstrasse. Heute ist der 11. Januar und ich bin auf dem Weg an die Engehalde, ins neue Büro. Das sind insgesamt 18 Tage Lindenpark am Stück. Kein Wunder, geht mit das langsam etwas auf die Nerven. Gut, ich war einmal in Thun, einmal in Bern, und einmal bei Fielmann in Burgdorf. Da muss ich dann auch nochmals hin, sobald dann endlich die Brille da ist, auf welche ich sehnlichst warte - wegen der ich zu Fielmann gegangen bin. Meine geklebte alte Brille funktioniert zwar noch, aber wie lange das hält, lässt sich nicht wirklich sagen. Aufgrund der Dringlichkeit war ich bei Fielmann, schneller als bei Peter scheint es nun doch nicht zu sein. Schade, aber ändern kann ich es nicht. Ich frage mich bloss, was die da versemmelt haben....
Nun geht es also los am neuen Standort. Wir haben uns Zeit gelassen, nahezu ein Jahr für dieses Projekt. Dabei hat uns Corona die meiste Zeit begleitet, was für die Planung einerseits nicht einfach war, andererseits  auch klare Fakten geschaffen hat: weniger Arbeitsplätze im Büro, etabliertes Homeoffice und eine gewisse Übung im Umgang mit virtuellen Meetings, auch in grossen Gruppen. Bezüglich Verpfegung wird der neue Standort weniger Auswahl bieten, aber wir alle haben ja jetzt Übung im selber Kochen, wer geht da noch ins Restaurant? Gibt es die überhaupt noch am Ende des Teil-Lockdowns? Ich denke, die Auswirkungen dieser Krise sehen wir erst ab Jahresmitte. Ich hoffe, dass die Wirkung nicht zu tiefe Spuren hinterlassen wird, was durchaus möglich ist, wenn wir alle wieder aufatmen und die Gesellschaft von Verwandten und Freunden geniessen können - nicht nur auf Distanz.

Samstag, 9. Januar 2021

Loslassen

Heute ist ein typischer Wintertag: die Sonne scheint, ein Hauch von Schnee auf den Feldern, ein saukalter Wind. Ich wollte mich trotzdem nicht daheim verstecken und einigeln, sonst kommen weder der Schrittzähler, noch die Pumpe auf Touren. Da ich noch Käse brauchte, bot sich der Gang in die Käserei an. Das gäbe allerdings nicht wirklich eine grosse Runde, darum machte ich einen Umweg über das Tannschächli, mit dem Hintergedanken, dass dort im Schutz der Bäume die Bise etwas weniger stark spürbar wäre. Klappte auch, bloss muss man dann ja auch wieder aus dem Wald raus..... Dort wo ich dies machen wollte, war überraschenderweise der Weg weiter der Emme entlang offen. Hier wird gerade der Emme mehr Raum gegeben, dabei auch einiges - leider - zerstört. Zum Beispiel unser von den Hunden im Sommer geliebte Stauseeli, das ist schon seit Monaten unter Schutt und Steinen verschwunden. Nun konnte ich dies auch noch offiziell anschauen, ich war hier schon mal über die Baustelle geschlendert, illegalerweise.
Heute sah es aus, wie eine frisch operierte grosse Wunde - der Weg gleicht aktuell noch einer Strasse, man könnte sie glatt irgendwo in Skandinavien vermuten. Aber schön und fertig sieht das noch nicht aus. Überall liegt etwas rum, Steine, Baumstrünke, irgendwas was da ausgebuddelt worden ist beim "Terraforming". Beim zweiten Hinschauen merkte ich dann aber, dass das System hat: die liegengelassenen Fundstücke sind schön regelmässig verteilt über die ganze Fläche, abwechselnd näher und weiter weg vom Wald.

Auf meiner weiteren Runde kam ich noch an diversen weiteren Orten vorbei, welche ich aus der Vergangenheit gut kenne, der Hornusserhütte beispielsweise. Dabei kam erneut ein Gedanke auf, der mir schon Ende letzter Woche gekommen ist. Vermutlich hat dieser damit zu tun, dass wir im neuen Jahr sind, und dies ein Jahr ist in welches wir alle, aber vor allem ich, viele Hoffnungen stecken. Es soll ein Jahr werden, in dem wir es schaffen, den Alltag nicht mehr vom Corona-Virus diktieren zu lassen. In dem auch wieder einmal Ferien im Ausland möglich sind, ohne gleich eine Quarantäne zu riskieren. Ein Jahr aber auch, in dem ich vermutlich zum letzten Mal umziehen werde - mal abgesehen von altersbedingten Lösungen, aber so alt muss ich ja zuerst überhaupt mal werden. Der Gedanke hat mit Utzenstorf zu tun: ich spüre in meinem Bauch so ein Gefühl, welches eine Mischung zwischen Vorfreude und Wehmut ist. Ich habe vermutlich begonnen, insgeheim Abschied zu nehmen von diesem Ort, an dem ich mehr als 24 Jahre gelebt habe. Das ist immerhin fast die Hälfte meines Lebens, nicht zu unterschätzen. Ich geniesse das irgendwie, dieser Gedanke lässt einen solche Spaziergänge viel bewusster erleben. Und die Tatsache, dass solch schöne Orte wie eben das kleine Stauseeli einfach weggebaggert  werden und verschwinden, macht den Abschied irgendwie leichter. Es ist nicht mehr das selbe, nicht mehr ohne die Hunde, nicht mehr mit diesen Veränderungen. Oder anders gesagt: es wird Zeit zu gehen und ein neues Kapitel aufzuschlagen.

In die Käsi habe ich es dann auch noch geschafft. Dadurch, dass dieser Weg nicht mehr gesperrt war - und ich unbedingt da durchlaufen musste - kamen dann eben 1,5 Stunden zusammen. Schadet ja nicht, und Spass hat es auch gemacht. Sogar das Zurücklaufen über die offene Ebene, vermummt so weit es geht, aber ohne wirklich zu frieren. Und nicht zuletzt mag ich das sogar ab und zu, den Wind im Gesicht - lieber im Sommer am Meer, aber so mag ich es auch.

Dienstag, 5. Januar 2021

Alltag - du hast uns wieder

Mein Alltag lässt sich recht einfach beschreiben: aufwachen - anziehen - arbeiten - essen - arbeiten- essen - ausruhen- schlafen. Das ist natürlich nicht sonderlich aufregend, aber es gibt Struktur. Dazu gesellen sich einzelne zusätzliche Ereignisse. Am Montag das regelmässige Telefonat mit Thun und die wöchentliche Wäsche. Am Dienstag und Donnerstag ein halbstündiges Training mit 9 Übungen für zu Hause (zurück in die Vergangenheit, sozusagen). Samstag ist putzen angesagt, und neu versuche ich täglich einen Spaziergang zu unternehmen - sonst kommt mir noch jegliche Fitness abhanden und ich kann mir das Volleyball für immer abschminken.
Heute habe ich auf einer dieser Rundgänge mal wieder etwas Neues entdeckt. Bislang begegnet man hier im Winter allerorten Schafen in kleinen und grossen Herden. Ziemlich mutig, diese Tiere nun sogar in der Dorfmitte grasen zu lassen. Gestern habe ich von einem Schafzüchter gelesen, der 4 seiner Tiere verloren hat. Selbsternannte Tierpfleger fühlten sich berufen, die Tiere mit Brot zu füttern - die Übersäuerung führte dann zu einem Organversagen. Aber zurück zum Thema: heute habe ich - eingezäunt mit einem Schafzaun,  auf einer ureprünglichen Schafwiese - eine Gruppe kleinerer Tiere entdeckt. Die können sogar fliegen, tun sie aber nicht so richtig. Dafür legen sie Eier...richtig: Hühner auf einer Schafwiese, inklusive einem mobilen Wagen mit einem Dachfenster wie bei einem Wohnwagen. Und da war ganz schön Betrieb, Huhn raus, Huhn rein. Ob die wohl auch über Nacht da sind? Und zu welcher Tageszeit legen die ihre Eier? Können Hühnereier gefrieren in der Kälte?

Sonntag, 3. Januar 2021

Sonntag

"Ich fange nie mehr was, an einem Sonntag an..." - fast so alt wie ich. Als Kind ist mir nur diese Passage geblieben, dazu noch eine zweite Zeile, die aber wohl nicht direkt danach folgt: "weil der Sonntag mir meinen Glauben nahm". Vorhin habe ich mal wieder so einen romantisch-traurigen Film geschaut, da kam mir dieses Lied in den Sinn. Ich habe da so meine Schwierigkeiten mit solchen Filmen in letzter Zeit, da wird ab und an die Sicht in etwa wie im Pool ohne Taucherbrille - nicht, dass die in dieser Situation wirklich helfen würde. Egal, der Song, ich hatte natürlich nur so lückenhafte Erinnerungen daran, der Text unvollständig,  die Interpretin unbekannt und der Hintergrund ebenfalls. Also durfte Dr. Google mal wieder ran....
Monica Morell, eine Schweizerin aus dem Aargau hatte das gesungen, und zwar im Jahr 1972. Im Songtext geht es - natürlich - um eine Liebe, und um einen Thommy. Angeblich sollte das damals ein Freund von Monica Morell gewesen sein, der mit dem Motorrad verunglückt war. Später wurde das widerlegt, Ironie des Schicksals: ihr einziges Kind, Thommy, starb als Säugling. Und sie selber mit 54 an Krebs (werde ich übrigens in diesem Jahr selber, 54 Jahre alt....).
So, da wissen wir nun doch einiges mehr, als ich wollte. So geht das beim Googlen. Mein Sonntag war heute kein Anfang, sondern ein Ende. Alles geht langsam aber sicher in Richtung Normalität - mal abgesehen von der Geschichte, die wir alle nicht mehr hören können. Ein "normaler" Sonntag bedeutet bei mir Frühstück mit Ei und frischem Orangensaft, Pflanzen giessen, Wäsche waschen- trocknen - zusammenlegen, rasieren, duschen und ganz viel ausruhen (wovon eigentlich?). Da mir das fehlende Training langsam zu- und ansetzt, habe ich noch 9 Übungen für meinen Luxuskörper eingeschoben, und auch mal wieder eine Runde zum Schloss gemacht. Alles in allem ein gelungener Sonntag, aber so elend düster und grau, dass man fast depressiv wird. So bin ich eigentlich ganz froh, geht es Morgen wieder los (ich werde diese Aussage bereuen, ich weiss das....). Weihnachten war ja noch ganz spannend, da war viel los. Aber über Silvester kam ich mir langsam vor wie ein Schiffbrüchiger auf einer überschaubaren Insel: irgendwann hat man es gesehen, irgendwann sieht das immer in etwa gleich aus. Immerhin spreche ich noch nicht mit meinem Volleyball - wer Cast Away gesehen hat, weiss was ich meine: Wilson. Morgen geht es also wieder los, für die meisten vermutlich. Das gibt dann wieder etwas Struktur von aussen, und lässt dann auch weniger Freiraum für die Gedanken. Die haben bei mir in den letzten Tagen schon einige sonderbaren Wege eingeschlagen. Das hat nun ein Ende, vermutlich bin ich dann Morgen Abend total knülle, aber was soll's - Hauptsache es geht vorwärts Richtung wärmere, Virus-feindlichere Jahreszeiten.

PS: im Februar geht dann das Jahr der Ratte zu Ende und es folgt das Jahr des Büffels. Immerhin nicht das Jahr der Fledermaus....

Samstag, 2. Januar 2021

Pläne

Die meisten Menschen mit denen ich schon über dieses Thema gesprochen habe, machen keine (mehr); oder sie geben es einfach nicht zu. Ich spreche von den guten Vorsätzen, die einige - und ich vermute, es sind nicht wenige - für sich und die nächsten 12 Monate definieren. Ja, ein ausgesprochener Vorsatz, oder auch nur das Bekenntnis, dass es diesen gibt, ist eben so viel verbindlicher, als nur das unausformulierte Gefühl in uns drinnen. Mehr Sport zu treiben - aber wann, wie viel und wie oft? Weniger zu Essen - aber was sind die konkreten Schritte genau? Mehr mit den Liebsten etwas zu unternehmen - aber wann, und was könnte das sein?
In der Berufswelt setzen wir uns Ziele und überlegen uns die notwendigen kleinen und grossen Schritte dahin. Wir formulieren unsere Ziele messbar aus und teilen sie mit einem anderen Menschen. Es ist eine echte Vereinbarung und der Mensch mit dem wir diese treffen, verpflichtet sich, uns auf diesem Weg zu unterstützen. Warum machen wir das nicht auch im Privaten, suchen uns eine vertraute Person und treffen eine klar formulierte Vereinbarung, statt der unscharfen, oft sogar nahezu unbewussten Formulierung in unserer Bauchgegend?

Darauf gibt es einige mögliche Antworten. 
Einige fühlen sich rundum zufrieden und wollen nichts verändern. Das dürfte nicht die Mehrheit sein, der Mensch scheint immer "irgendwohin" zu wollen, etwas erreichen, sich verbessern. 
Andere sind schlicht enttäuscht, von sich selber, vom Friedhof der fallengelassenen Vorsätze. Hier würde es sicher helfen, nicht nur die Wünsche gut auszuformulieren, sondern auch die Vorsätze. Nicht gleich den Ärmelkanal durchschwimmen wollen, sondern erst mal richtig schwimmen lernen.
Dann gibt es sicher auch Menschen, welche ganz bewusst auf Vorsätze verzichten. Denn sie kennen einen Spruch, welcher ihnen genau aufzeigt, warum das oftmals schlicht und ergreifend sinnlos ist: "wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen".

Und, doch Vorsätze gefasst? Nicht vergessen, wer zuletzt lacht, lacht am besten.. 

Freitag, 1. Januar 2021

2021

Ich hab's tatsächlich geschafft - ich bin im Jahr 2021. Und es hat überhaupt nicht weh getan.
Nein, im ernst, das ist doch eine Nacht wie jede andere. Ich bleibe ja vor allem darum auf, weil ich sonst vom Geknalle geweckt werde. Aber das Gefühl hat sich nicht verändert, und vermutlich ist auch das Corona-Virus noch da. Trotzdem scheint sich in diesem Jahr etwas zu verändern, da bin ich wieder mal bei den Sternen.

Der Weihnachtsstern ist ein Symbol für die Geburt des Lichts und für Hoffnung. Hoffnung auf Licht in dunklen Zeiten; Hoffnung auf eine leichtere Zeit. Eine Zeit, in der Werte wie Solidarität, gemeinsames Wirken und sinnstiftende Projekte ins Zentrum rücken.Dieses Planetentreffen ist weit mehr als nur ein einmaliges Ereignis, dessen Energie schon bald wieder verpufft: Es markiert das Ende einer Epoche und den Beginn einer neuen Zeit.Mit dem Zyklusstart von Jupiter und Saturn im visionären Sternzeichen Wassermann beginnt eine neue Ära, die vom Element Luft geprägt ist. In den nächsten Jahren werden die wichtigsten Konstellationen in den Luftzeichen Wassermann und Zwillinge stattfinden und damit die Dominanz der Erdzeichen ablösen, welche die letzten 200 Jahren prägte

Da steht dann doch etwas Interessantes: 200 Jahre Dominanz der Erdzeichen - echt jetzt, oder ein Tippfehler? Und jetzt folgt die Ära der Luftzeichen? Was bedeutet das für Feuerzeichen wie den Widder? Zum Glück gibt es noch ein Jahreshoroskop für den Widder. Da steht dann zum Beispiel Folgendes:

  • Die harten Zeiten sind vorbei. Das kommende Jahr steht endlich wieder unter positiven Vorzeichen. Glücksplanet Jupiter verspricht Erfolg – vor allem dann, wenn Sie sich trauen, ungewöhnliche Wege zu gehen.
  • Beweisen Sie Mut und Tatkraft, und sprengen Sie ungeniert die eine oder andere Grenze. Saturn sorgt dafür, dass Sie nicht abheben, sondern auf realistischem Boden agieren.
  • Sie sind 2021 überaus geistreich und selbstbewusst. Halten Sie deshalb alles schriftlich fest, was Ihnen durch den Kopf schiesst. Speziell die scheinbar «verrückten» Eingebungen sind ausbaufähig und erfolgversprechend.
  • Mit guter Laune und Optimismus sind Sie künftig reich gesegnet, und das wirkt sich auch auf Ihre Gesundheit positiv aus. Sie sind physisch und nervlich belastbarer als 2020.
  • Geistige Aktivitäten interessieren Sie besonders und tun Ihnen richtig gut. Doch wenn Sie mal wieder unter Druck stehen, bleibt Sport nach wie vor Ihr bestes Ventil.
Alles klar? Mir nicht, da halte ich mich zu nächtlicher Stunde doch lieber an die einfache Philosophie. Zum Beispiel: " Behalte deine Träume - schlaf weiter". Oder: "Sie suchen das Abenteuer, oder das Abenteuer findet Sie. Oder Sie gehen aus und der Abend wird teuer - eines davon wird mit Sicherheit passieren".
Ich habe ja schon mal von Märchen geschrieben im Zusammenhang mit Horoskopen. Der Wechsel von Erde zu Luft scheint mir aber trotzdem nicht ganz unbedeutend, und es würde ja auch ganz gut zu Verunsicherungen passen - die hat das Corona-Virus definitiv ausgelöst. Die Krise hat auch aufgezeigt, was mit Willenskraft möglich ist, wenn einem das Messer am Hals steht. Das nächste grosse Thema wird die Umweltkrise sein - hier steht uns nicht das Messer am, sondern das Wasser bis zum Hals. Bin gespannt, was da noch kommt...

PS: heute gab's bei mir ein Tatar und zum Dessert eine Mandarinli-Quarkcreme. Dazu ein bisschen viel zu Trinken, aber der Abend war auch ungewohnt lang....