Sonntag, 21. Juli 2019

Blau(er)See

Warum der blaue See so heisst, dürfte klar sein. Aber woher kommt die blaue Farbe denn nun wirklich? Ich musste mal wieder Doktor Google zu Hilfe nehmen und fand die Erklärung in der Wikipedia:
Punkt 1: Der See wird unterirdisch gespiesen (was auch meine Frage beantwortet, ob die heissen Sommer für die Fische nicht eine Gefahr darstellen. Unterirdische Gewässer sind sehr wärme-resistent.)
Punkt 2: das Wasser ist ausserordentlich klar
Punkt 3: nur das blaue Licht kann vom Wasser absorbiert werden
Fazit: klares Wasser mit viel Sonnenlicht ergibt tiefblaues Wasser.

Die Parkplatzsituation war wirklich schon fast ein Notstand. Die Dame oben schickte uns zum Herrn vor dem Eingang, der wies uns nach rechts wo es nicht weiter ging und auch keinen Platz hatte. " Ich muss mich zuerst um den Car kümmern". Nun gut, wir stellten dann irgendwann mal unser Auto irgendwo hin. Ein Ticket hatten wir bereits "geerbt" von jemandem, der wegfuhr. Und wir haben es nochmals weitergegeben bei der Abreise. So geht das, wenn man eine Mindestzeit von 4 Stunden bezahlen muss.
Der See ist wirklich schön. Touristen hatte es zwar viele, aber so schlimm wie in gewissen Berichten war es dann doch nicht. Es hat einige Wege und nur wenn man den Hauptweg wählt und gerade ein oder zwei Reisebusse mit asiatischen Touristen eingetrudelt ist, wird's wohl eng. Heute hatte es Japaner, Chinesen und vermutlich auch Gäste aus dem arabischen und indischen Raum. Letztere waren in den allerschönsten Kleidern unterwegs und haben sich vermutlich nicht auf die Alpacaweide getraut damit. Trotzdem, es war alles sauber, gemütlich, das Ganze ein Erlebnis und überhaupt nicht stressig. Der Ticketautomat war einfach zu bedienen, die Anlage gut besucht aber nicht überlaufen, die Dame im Souvenir-Shop war freundlich und sprach einheimischen Dialekt, und das Ruderboot war bei weitem nicht so gross wie der See.

Gut, mit den Hunden hätte das etwas anders ausgesehen. Aber alles in allem ein schöner Ausflug an einen touristischen Hotspot.