Donnerstag, 18. Juli 2019

Abendstimmung

Die Dämmerung hat eingesetzt, während ich unter der Dusche stand. Nun ist es gerade noch hell genug, um etwas zu lesen - und schon dunkel genug um die Ölfackeln anzuzünden. Die Uhr zeigt halb Zehn, auf dem Tisch spielt die Musikbox Santiano und leuchtet dazu in den schönsten Farben, dazu ein frischer Kaffee - perfekt. 

Die Tage sind noch lang, werden aber schon wieder kürzer. Trotzdem ich den Sommer eigentlich liebe, freue ich mich jedes Jahr auf die Zeit, wenn man nicht bis 23 Uhr wachbleiben muss, um Kerzen und Fackeln richtig geniessen zu können. Ich habe mir auch vorgestellt wie das sein wird, wenn es wieder eine Jacke braucht, später einen Pullover und irgendwann dann eine Schneeschaufel. Irgendwie freue ich mich auch ein wenig darauf. Ihr dürft mich dann daran erinnern, wenn ich mich darüber beklage...
Der Zug nach Bern war auch gestern gut gefüllt, ich hatte hier in Utzenstorf gerade noch den letzten Platz in der ersten Klasse "erobert". Die RBS-Flüchtlinge sind eine echte Plage im Moment. Deshalb habe ich heute den Zwischenzug um 06:42 genommen. Vielleicht auch ein wenig, weil ich nicht in die Gänge kam. Zuerst war ich um Vier wach, weil meine Nase zuerst etwas verstopft war, und dann intensiv zu laufen begann. Zum Davonlaufen so eine triefende Nase. Um Viertel vor Sechs war ich dann wieder tief am Schlafen, als der Wecker sich meldete - so passt das natürlich nicht zusammen. Ich vermisse die Frühaufsteher-Tage meiner Frau....
Jetzt sollte ich eigentlich früh ins Bett, oder? Aber es ist so ein schöner, angenehmer Abend - trotz der Moskitos, welche die Junikäfer abgelöst haben. Ach ja, Morgen geht's dann auf den 4Waldstättersee mit Schmockers. Chill und Grill mit Antipasti, Fleisch vom Grill und Salat à discretion und ein Dessert zum Abschluss. Da braucht's dann noch ein letztes Mal vor Japan die Hundesitterin Carmen