Freitag, 9. August 2019

New York

Diese Woche ist speziell. Einmal, weil ich zuvor Ferien hatte. Dann wegen den vier neueingetretenen Mitarbeitenden, welche am Montag ihren ersten Arbeitstag gefeiert haben. Am Mittwoch fand unsere Teamsitzung (Leitungsteam mit meinem Chef) in Zürich statt - und da habe ich den Rest dann gleich von zu Hause aus erledigt. Und gestern nun die Schifffahrt nach New York.
Nicht wirklich natürlich, sondern in Thun auf der Seebühne. Das Boarding startete pünktlich um 19:00 und da die Parkplätze am Hafen immer rar und gut belegt sind, haben meine Begleitung und ich den letzten Teil des Wegs zu Fuss absolviert. Um das alles stressfrei im Tag unterzubringen, habe ich mir gestern einen "Kurzen" gegönnt - um 13:00 war Schluss, noch ein Zwischenhalt im Fitnesscenter und dann konnte nichts mehr schief gehen.
Die Musik von Udo Jürgens ist ja nicht gerade jene, die bei uns zu Hause regelmässig läuft. Diese Ära ist ja auch schon zu Ende, aber sie klingt nach. Und auch meine Generation kennt viele dieser Songs, wenn nicht sogar die meisten. Und im Kontext des Musicals, vor dieser tollen Kulisse und mit diesem Publikumsaufmarsch, da wirkt das Ganze doch noch einmal ganz anders. Klar, die Handlung ist kein spannender Krimi - eher einfach und vorhersehbar. Aber darum geht es ja auch, die Kombination von Handlung, Singen und Tanz, eigentlich die moderne Form der Operette. Und die Outdoor-Komponente bringt es dann eben mit sich, dass das Schiffshorn des DS Blümlisalp passend im Hintergrund erklingt - wenn die virtuelle MS Europa schon weit draussen auf dem Atlantik Richtung Amerika fährt.


Mir hat's gefallen und meiner Mutter auch - war ja auch ihr Geschenk zum Geburtstag. Weniger toll wäre die Heimfahrt ohne Navi geworden. Dieses hat mir eine Routenänderung gemeldet, welche mich gerade mal drei Minuten kostete. Ohne Navi wäre ich im Baustellen-Stau zwischen Schönbühl und Lyssach gelandet. Zeitverlust gemäss Radiomeldung: 30 Minuten. Diese kam natürlich erst, als es schon zu spät gewesen wäre....