Die Tage gleichen sich im Moment: meist ist es trocken, kühl und neblig - aber weder winterlich kalt noch verschneit. Alle haben immer noch viel Unerledigtes zu tun, egal ob privat oder im Job. Abwechslung bietet am ehesten noch die Frage, welche Apéros, Weihnachtsessen und sonstigen "machen-wir-noch-im-alten-Jahr"-Anlässe gerade anstehen.
In einer vierköpfigen Familie schlägt das extrem durch, wenn die Kinder schon erwachsen sind. Eigene Zeitpläne, eigene Anlässe, eigener Terminstress - die Runde am Esstisch ist von Mahlzeit zu Mahlzeit anders. "Man soll das Leben nicht mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen" heisst es so schön; mir scheint manchmal, wir übertreiben es da ein wenig....
Aber zwei gute Freunde sind fast immer da wenn ich heimkomme und die haben eigentlich immer Zeit und auch Lust: Dylan und Skipper.
Danke liebe, treue, gute Freunde - danke dass ihr einfach nur da seid.
Sonntag, 6. Dezember 2015
2. Advent
Freitag, 4. Dezember 2015
Integrierte Mobilität
Es ist das erklärte Ziel der etablierten Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, den Kunden in naher Zukunft eine integrierte Mobilität von Tür zu Tür anzubieten. Da kommt schon mal ein Velo zum Einsatz, auch Autos gehören dazu - warum nicht auch mal ein Rollbrett?
Ein junger Fahrgast hat das heute Morgen in Bern schon mal demonstriert. Das Rollbrett war im wahrsten Sinn des Wortes integriert, nämlich eingeklemmt unter einem Tram. Da fuhr es dann mit bis zur nächsten Kurve wo es liegen blieb - zur Freude des Besitzers, der verzweifelt hinterher lief.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Nebel
Heute Morgen um 07:35 brachte mich der Zug nach Burgdorf zum Coiffeur. Das Wetter: sternenklar,,kühl und finster. Um 09:11 fuhr der Zug in die entgegengesetzte Richtung. Das Wetter: sonnig, noch etwas kühl aber freundlich. In Aefligen wurde es langsam grau und in Utzenstorf war es grenzwertig neblig. Die Sonne kämpfte gegen den Nebel, mal war es eher sonnig, dann wieder neblig. Die Hoffnung auf Sonne hielt mich etwas länger zu Hause bevor ich mit den Hunden spazieren ging. Und es lohnte sich zumindest teilweise. Ich hatte das Glück, einige Sonnenstrahlen zu erwischen.
Zurück im Dorf war es dann aber nur noch grau, der Nebel wurde immer dichter.
Schade, heute wäre der Arbeitsplatz Bern viel sonniger gewesen...
Montag, 30. November 2015
Regenbogen
Montag, der Sonntag war kalt, trüb und regnerisch. Gemäss Wetterfrosch soll das diese Woche anders werden, warme Luft hält Einzug und macht sich stürmisch auf den Weg zu uns. Heute also war es soweit, mit jeder Stunde wurde es sonniger, die Wolkendecke lichter. Kein Problem also den Spaziergang trocken über die Bühne zu bringen, ja es lag sogar etwas Sonnenschein im Bereich des Möglichen und Wahrscheinlichen.
Nun, es war sonnig. Aber der Blick in Wetterrichtung zeigte doch ein trübes Bild: immer wieder zeigte sich ein schwacher Regenbogen und etwas später war dieser dann in feuchter Form über unserer Wandergruppe. Wir wurden zwar nicht allzu nass, einen Kessel voller Gold haben wir aber auch nicht gefunden...
Sonntag, 29. November 2015
Oldies
Oldies trafen sich gestern in Thun, in der Schmitte Gwatt. Oldies aus dem letzten Jahrtausend, die Schulabgänger der Klasse 1a aus dem Jahr 1983 an der Sek. Strättligen. Oldies gab es dann auch zu hören - Musikwünsche der Oldies eben. Und viele alte Geschichten wurden ausgegraben. Eigenartig nur: obwohl viele die Agglomeration nicht verlassen haben, sieht man sich kaum.
Wir sind alle älter geworden und mir scheint, eine jede und ein jeder der da war, hat seinen Weg gemacht und sich in irgendeiner Form verwirklicht. Es sind auch ganz viele erfolgreiche Karrieren darunter und es gibt auch Klassenkameraden, die gerade noch einmal in einer Ausbildung stecken. Nicht unbedingt überraschend blieb noch ganz viel Bier und Wein übrig und auch von Salat, Raclette und Dessert blieb so einiges übrig. Die Zeiten grossen Appetits und Durstes sind vorbei, man ist auch älter und erfahrener geworden.
Die Idee ist nun, nicht wieder mehr als zehn Jahre vergehen zu lassen bis zur nächsten Klassenzusammenkunft - aber wir wissen alle: die Zeit vergeht rasch...
Freitag, 27. November 2015
Winter
Der Winter hat Einzug gehalten, mit kühleren Temperaturen und etwas Schnee - bei uns ist der aber schon lange wieder weg. Dass es uns trotzdem nicht zu kalt wird, dafür sorgt im Moment mein Lieblingsprojekt im Geschäft. Und auch privat läuft gerade so Einiges, am letzten Wochenende war von Freitag bis Sonntag immer etwas los, zweimal kam ich erst gegen zwei Uhr ins Bett. Da ist dieses Wochenende mit der Klassenzusammenkunft am Samstag schon fast gemütlich.
Heute Morgen bin ich mal ausnahmsweise erst um zehn vor Sieben auf den Zug. Meine externen Wecker haben mich im Stich gelassen, Isabel stand eine Stunde später auf und Carmen ging gar nicht erst arbeiten. Was soll's, ich war ohnehin nicht so motiviert, schliesslich lässt mich mein Chef nächste Woche mal wieder alleine schwimmen. Er meint zwar, er hätte in Frankreich durchaus Zeit um die wichtigsten Dinge zu erledigen - schliesslich haben die Franzosen nur eine 35-Stunden-Woche, da bleiben noch 7 übrig für die Schweiz - aber erstens kommt es anders....
Ach ja, der erste Advent steht vor der Tür....mal schauen, ob es schon einen Adventskranz gibt zu Hause.
Freitag, 20. November 2015
B-löde L-ausige S-chissdräck
Sorry für den Titel, aber es nervt! Gestern der Puzzlezug - halb aus Bern, halb aus Thun - heute alles aus einem Stück, dafür 12 Minuten zu spät. Stellwerkstörung, schon wieder.....habe ich schon erwähnt, dass manchmal ein Zweitwagen praktisch wäre? Ach ja, jetzt fährt der Zug auch noch die langsame Strecke über Zollikofen. Wie schon geschrieben, es NERVT! (liest ja aber doch keiner dieser schlauen Stellwerk-Software-Programmierer).
Eines ist klar - gestört ist irgendwas oder -wer. Dabei haben wir gerade mal etwas Wind und ein paar Tropfen Regen. Morgen wird's kalt, Übermorgen schneit's und am Montag fährt dann vermutlich kein Zug mehr (was eigentlich ganz toll wäre am Zibelemärit.....).
Ok, abefahre, la bambele, eins, zwei, drei....
Ich bin eigentlich viel zu müde um mich aufzuregen, Kopfweh habe ich auch und mein rechter Ellbogen schmerzt seit Wochen - heute einfach noch ein bisschen mehr. Ich habe letzte Nacht schlecht geschlafen und bin im Büro ziemlich abgesoffen. Das Horoskop meint dazu: "Der Tag beginnt schleppend, wird aber am frühen Nachmittag wieder dynamisch. Sie holen die verlorene Zeit wieder auf".
Wer's glaubt!
Ach ja, so richtig cool wäre jetzt ein heisses Bad zu Hause, ein Glas Rotwein und früh zu Bett. Geht aber nicht - hab noch was los, Morgen auch, Sonntag auch,...Weekend over.